Wir sind alle hirnbegabt. Was hält uns dann auf?

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17 Jahre nach meiner Auszeichnung von der Europäischen Kommission in Berlin– eine ehrliche Bilanz.

Und eine Ballade

Hinweis: Die Ballade wurde mit AI-Make-a-song erstellt.

Vor 17 Jahren wurde ich in Berlin ausgezeichnet. Als Ambassador des European Network of Female Entrepreneurship wurde ich gemeinsam mit anderen Unternehmerinnen ausgezeichnet – sichtbar gemacht als Vorbild, aufgenommen in ein Netzwerk, das Europa durch unternehmerische Frauen stärken wollte.

Ich habe diese Auszeichnung ernst genommen. Ich nehme sie heute noch ernst.

Aber ich wäre keine ehrliche Unternehmerin, wenn ich nicht auch sagen würde: Was aus diesem Versprechen geworden ist, gibt mir zu denken.

Was ich seither beobachte

In vielen Netzwerken, die ich erlebt habe, wiederholte sich ein Muster: Implizite Zugehörigkeitssignale – wie man auftritt, welche Codes man kennt, ob man dem unausgesprochenen Erwartungsbild entspricht – wurden wichtiger als das, was jemand tatsächlich leistet. Kooperation als Kommunikationsbegriff. Kein Arbeitsprinzip.

Frauen bewerten sich gegenseitig oft härter als es ihnen nützt. Eigeninteressen werden abgesichert, statt gemeinsam Ergebnisse zu sichern. Das ist kein Einzelfall. Das ist Kultur. Und Kultur lässt sich verändern – aber nur, wenn man sie beim Namen nennt.

Männliche Netzwerke funktionieren anders, aber nicht unbedingt besser. Sachlichkeit und das offene Benennen von Eigeninteressen sind echte Stärken. Die Schwäche liegt in der strukturellen Positionierungsangst: die permanente Sorge, die eigene Stellung könnte durch Kooperation gefährdet werden.

Beide Kulturen kosten Europa täglich Innovationskraft.

Dabei übersehen viele das entscheidende Prinzip: Wer seine Interessen hinter seiner Position hervorholt – und versteht, dass unterschiedliche Ziele sich oft ergänzen statt konkurrieren – kann gemeinsam mehr erreichen. Kooperation verkleinert nicht. Sie vergrößert, was möglich ist. Aber nur, wenn man bereit ist, die eigenen Ziele wirklich offenzulegen.


Was ich daraus entwickelt habe

Machbare Lösungen entstehen nicht am Schreibtisch. Sie entstehen, wenn man direkt in der Praxis hinschaut – und sieht, wo Erfolg verhindert wird.

Mein Fokus war stets: die Widerstände zwischen Menschen erkennen. Verstehen, wo echte Nicht-Machbarkeiten liegen – nicht um dagegen anzukämpfen, sondern um sie als Wegweiser zu nutzen. Menschen zu verbinden, ohne sie zu brechen. Energie dorthin zu lenken, wo sie wirklich wirkt – statt sie an Wänden zu verschwenden, die sich nicht bewegen werden.

Aus dieser Praxis heraus sind die Kooperations-Zirkel entstanden – der Mentale Boxenstopp® für Entscheider: strukturierte Räume, in denen der Fokus nicht auf Außenwirkung liegt, sondern auf gemeinsamen, messbaren Ergebnissen und bewussten Entscheidungen. Diese Entscheidungen werden begleitet – mit einem passenden Business-Buddy geht es in die Umsetzung. Und wo es sinnvoll ist, wird die Hirnbegabung aller gezielt genutzt: durch ergebnisorientierte Moderation in knappen Zeiteinheiten, die Fokus schaffen und wirklich voranbringen.

Diese Erfahrung – aus beiden Perspektiven, männlich wie weiblich – ist das, woraus meine Arbeit heute gewachsen ist. Ich benenne Probleme nicht, um zu klagen. Ich benenne sie, weil ich Lösungen dafür entwickelt habe.


Der Kern

Wir sind alle hirnbegabt. Mann und Frau. Unternehmer:in und Führungskraft. Ost und West in Europa.

Was uns fehlt, ist nicht Intelligenz. Nicht Netzwerk. Nicht Kapital. Was uns fehlt, ist der Mut, Eitelkeiten wirklich zurückzustellen – und gemeinsam nach vorne zu gehen. Nicht als Geste. Als Arbeitsprinzip.

Echte Kooperation macht Erfolg leichter. Wenn wir aufhören, Energie ausschließlich in Eigenpositionierung zu investieren – und stattdessen auch in gemeinsame Ergebnisse – wird der Weg nach vorne kürzer. Klarer. Leichter.

Leichtigkeit entsteht nicht durch das Vermeiden von Reibung. Sie entsteht, wenn wir die richtige Reibung wählen – die, die uns weiterbringt. Gemeinsam.

Meine Einladung

Ich habe diese Gedanken in einer Ballade verarbeitet – „Wir alle“. Ein Lied über das, was möglich wäre, wenn wir aufhören, uns selbst im Weg zu stehen.

Hör rein. Lies den Text. Und dann frag dich ehrlich: Wo stelle ich noch Eigeninteressen über gemeinsame Ergebnisse? Wo könnte ich einen Schritt auf jemanden zugehen – und tue es nicht?

Europa wird nicht allein durch Institutionen stark. Es wird stark, wenn Menschen wie du und ich Verantwortung übernehmen – und liefern, kooperieren, vorangehen.

Wir sind der Schritt. Wir sind genug.

Ambassador of the European Network of Female Entrepreneurship · Europäische Kommission, Berlin 2009 · Gründerin von ERFOLG DARF LEICHT SEIN


Wir haben die Werkzeuge. Wir haben die Erfahrung. Wir haben die Netzwerke.

Was uns noch fehlt, ist der Mut, Eitelkeiten wirklich zurückzustellen – und gemeinsam nach vorne zu gehen. Nicht als Geste. Als Arbeitsprinzip.

Aus der Ballade: Wir alle!

Wir sind alle hirnbegabt –

haben alles, was es braucht.

Lass die Eitelkeit jetzt los,

schau nach vorn, nicht auf dein Maß.

Mann und Frau, Schulter an Schulter,

unternehmerisch, klar und klug –

Europa wartet nicht auf morgen –

wir sind der Schritt. Wir sind genug.

Für alle, die den nächsten Schritt gehen wollen

Der Mentale Boxenstopp® für Entscheider ist mein Format für genau diese Menschen: fokussiert, geschlossen, auf Ergebnis ausgerichtet.

Die Teilnahme ist nicht offen – es gibt ein Auswahlverfahren. Wer sich angesprochen fühlt, ist eingeladen, sich zu bewerben.

→ Hier bewerben für ein Auswahlgespräch: team@astridgoeschel.com

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Bild von Astrid Göschel M.A.

Astrid Göschel M.A.

Strategische Denkpartnerin für Entscheider. Inhaberin von Mentaler Boxenstopp®. EU-Botschafterin im Netzwerk weiblicher Unternehmerschaft.Sie arbeitet dort, wo wirklich gedacht wird.

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by Astrid Göschel M.A.

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