Das Bedenkenträgerlied

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von Astrid Göschel M.A.

Warum wir aufhören sollten, Bedenken zu tragen – und anfangen sollten, Dinge zu bewegen.

Es gibt einen Satz, der in deutschen Konferenzräumen, Talkshows und Kommentarspalten so verlässlich auftaucht wie der erste Frost im Oktober:

„Ich hätt da noch ’ne Frage.“

Nicht dagegen, natürlich nicht. Nur bedenken. Nur absichern. Nur sicher sein, dass wirklich alles durchdacht ist – bevor irgendjemand den Mut fasst, anzufangen.

Die Kunst, sich selbst im Weg zu stehen

Bedenkenträgerei klingt klug. Sie klingt verantwortungsvoll. Sie verleiht ihrem Träger den Nimbus des Einzigen im Raum, der wirklich nachdenkt. Doch was auf den ersten Blick wie Sorgfalt aussieht, ist bei genauerem Hinsehen etwas anderes: Angst. In Anzug und Krawatte.

Angst macht eng. Enge macht Engpass. Engpass macht Starre. Und aus der Starre heraus unternimmt man nichts – obwohl Unternehmen bedeutet, dass man etwas unternimmt.

Wer die Hände dauerhaft voll mit Bedenken hat, kann nichts anfassen. Wer alles erstmal schlechtredet, schafft keinen Raum für Lösungen. Wer nur wirken will, bewirkt nichts.

Ein Lied als Spiegel

Die Frage war: Wie sagt man das, ohne selbst den Zeigefinger zu heben? Ohne zu moralisieren. Ohne genau das zu tun, was man kritisiert.

Die Antwort: mit Humor, mit Haltung – und mit einem Lied.

Das Bedenkenträgerlied ist ein Song, der den Spiegel vorhält. Der direkt fragt: Was macht dir das eigentlich so Freude, die Bedenken zu tragen? Weil deine Hände dann belegt sind – und du nichts anfassen musst? Weil du akademisch klingst – und alle denken: der denkt nach?

Und der am Ende einlädt. Nicht belehrt. Einlädt.

Das Trampolin-Prinzip

Wer je auf einem Trampolin gestanden hat, kennt das erste Erschrecken. Den Moment, in dem der Boden nachgibt und alles wackelt. Den Impuls, sofort wieder abzusteigen.

Und wer geblieben ist, weiß: dann kommt die Freude an. Erst wackelt’s – dann balanciert man – dann springt man – dann trägt es einen.

Veränderung funktioniert genauso. Das Wackeln ist kein Warnsignal. Es ist Bewegung. Und Bewegung ist genau das, was Wandel braucht.

Erfolg darf leicht sein

Leicht wird es nicht durch Wegschauen. Aber auch nicht durch Totdiskutieren. Leicht wird es, wenn man aufhört, sich selbst zu beschweren – und anfängt, mit guten Fragen, echten Ideen und dem Blick nach vorn in den Raum zu gehen.

Wir sind hirnbegabt genug dafür.

Es ist Zeit, die Bedenken abzulegen. Nicht weil sie immer falsch sind. Sondern weil wir es uns verdient haben, dass es trägt.

Das Bedenkenträgerlied – jetzt anhören. 🎶


Vom Bedenkenträger-Syndrom infiziert? Kein Grund zur Sorge. Ein kurzer Boxenstopp genügt meist – und man kommt von Angst erstaunlich schnell in Zuversicht. Melden Sie sich gerne.

>> Zu diesem Thema ist auch eine offizielle Pressemitteilung erschienen <<

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Astrid Göschel M.A.

Strategische Denkpartnerin für Entscheider und Inhaberin von Mentaler Boxenstopp®. Als EU-Unternehmensbotschafterin für weibliches Unternehmertum und Ambassador des European Network of Female Entrepreneurship Ambassadors arbeitet sie dort, wo wirklich gedacht wird – und wo Führung neu definiert wird.

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