Altersdiskriminierung im Recruiting: Wie das Hirnfreundchen® über 50-Jährigen wieder eine Chance gibt

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Fallbeispiel einer Boxenstopplerin | MentalerBoxenstopp® für Entscheider (Systemlösung für unabhängige, moderne Entscheider)

Bevor Sie weiterlesen: Hören Sie sich das an.

Ich habe aus diesem Fallbeispiel ein Chanson gemacht – nicht, damit Sie sich gut fühlen, sondern damit Sie es nicht mehr loswerden. Das Hirnfreundchen® singt drei Minuten lang genau die Zahl, die Ihr Unternehmen gerade ignoriert. Und die Melodie bleibt hängen. Länger, als Ihnen lieb ist.

Hinweis: Songtext, Bilder und Konzept wurden mit KI-Unterstützung erstellt. Die Nutzungsrechte liegen bei Astrid Göschel gemäß den Nutzungsbedingungen der eingesetzten KI-Tools.

Denn hier draußen wird über das Thema seit Jahren diskutiert – während andere längst gehandelt haben. Die Frage ist nicht mehr, ob Sie ein Vorurteil haben. Die Frage ist, wie lange Sie es sich noch leisten wollen, es nicht anzugehen.

▶ Jetzt anhören – und dann nicht mehr aussetzen.

37 Prozent der Belegschaften in Deutschland sind über 50 Jahre alt. Bei Neueinstellungen sind es nur noch 17 Prozent – eine Zahl aus der aktuellen Randstad-ifo-HR-Befragung. Gleichzeitig bleiben über 369.000 Stellen unbesetzt, jede Vakanz kostet im Schnitt 25.000 bis 50.000 Euro. Zwei Probleme, die sich eigentlich gegenseitig lösen könnten.

Während andernorts diskutiert wird, wurde hier entschieden

Solche Zahlen landen oft in Talkshows, Grundsatzpapieren und Sonntagsreden – und bleiben dort liegen. Man erkennt das Problem, benennt es sogar öffentlichkeitswirksam, und dann passiert: nichts. Aufschieberitis mit Ansage.

Anna M. (Name wurde geändert ) ist Personalleiterin eines mittelständischen Maschinenbau-Unternehmens in Baden-Württemberg, hat sich für den anderen Weg entschieden. Statt auf eine gesamtgesellschaftliche Lösung zu warten, hat sie das Thema in ihrem eigenen Unternehmen im Rahmen eines Mentalen Boxenstopp® unter Leitung von Astrid Gösche angepackt – gemeinsam mit anderen Boxenstopplern aus völlig unterschiedlichen Branchen und Funktionen, die im Programm aufeinandertreffen.

Die Ausgangslage

37 Prozent der Belegschaften in Deutschland sind über 50 Jahre alt. Bei Neueinstellungen sind es nur noch 17 Prozent – eine Zahl aus der aktuellen Randstad-ifo-HR-Befragung. Gleichzeitig bleiben über 369.000 Stellen unbesetzt, jede Vakanz kostet im Schnitt 25.000 bis 50.000 Euro. Zwei Probleme, die sich eigentlich gegenseitig lösen könnten.

Der Denkfehler, der im Boxenstopp auffiel

Im Austausch mit Boxenstopplern aus anderen Bereichen – Führungskräfte, Selbstständige, Menschen aus Personalabteilungen, die mit dem eigenen Fall gar nichts zu tun hatten – zeigte sich der Denkfehler innerhalb weniger Minuten: der Glaube an den sogenannten Leistungsknick.

Die Hirnforschung widerspricht dem. Die neuronalen Netzwerke für Emotionsregulation bleiben im Alter weitgehend erhalten. Wer unter Druck einen kühlen Kopf bewahrt, trifft oft die robusteren Entscheidungen – gerade in Krisenzeiten ein Vorteil, kein Risiko. Und: Wer nie zur Weiterbildung eingeladen wird, bildet sich auch nicht weiter. Kein Ü50-Problem. Ein Einladungsproblem.

Genau diesen Denkfehler hat unser Hirnfreundchen® später auch in einem eigenen Chanson musikalisch auf den Punkt gebracht – entstanden aus genau diesem Fall.

Die Umsetzung: 3 Maßnahmen, 1 Kurswechsel

Statt einer weiteren Grundsatzdiskussion entstanden im Boxenstopp konkrete, sofort umsetzbare Schritte:

1. Sprache in Stellenanzeigen geändert – junges, dynamisches Team raus, Erfahrung willkommen rein.

2. Anonymisiertes Erstscreening – Geburtsjahr und Foto fließen nicht mehr in die erste Bewertung ein, entscheidend ist die Qualifikation.

3. Aktive Einladung zur Weiterbildung – bestehende über-50-jährige Mitarbeitende wurden gezielt in Fortbildungs- und Projektangebote eingebunden, statt sie zu übergehen.

Von der Erkenntnis bis zur ersten umgesetzten Maßnahme vergingen 3 Wochen – nicht Monate, nicht Jahre.

Das Ergebnis: eine Win-win-win-Lösung

9 der 14 offenen Stellen konnten innerhalb von 6 Monaten besetzt werden, die Kosten der Vakanzen sanken entsprechend um geschätzt 300.000 Euro.

Für die über-50-jährigen Bewerbenden und Mitarbeitenden: reale Chancen statt Aussortierung im ersten Screening, sichtbare Einbindung statt Stillstand.

Für das bestehende Team: spürbare Entlastung, weil Projekte nicht mehr an unbesetzten Stellen hängen blieben.

Drei Gewinner, ein Denkfehler weniger – und das, weil Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund sich gemeinsam Zeit für die Lösung genommen haben, statt das Problem zu verwalten.

Warum das im Boxenstopp so schnell ging

Der Unterschied zur öffentlichen Debatte liegt nicht in der Intelligenz der Beteiligten, sondern im Format. Im Mentalen Boxenstopp® treffen Menschen aus völlig unterschiedlichen Bereichen aufeinander, die eines gemeinsam haben: die Bereitschaft, ein Thema zu Ende zu denken, statt es zu vertagen. Das bringt einen Blick von außen, der Betriebsblindheit durchbricht – und einen Zeitrahmen, der Umsetzung erzwingt statt Absichtserklärungen zu produzieren.

Kein Einzelfall – und kein Thema für Zufallslösungen

Altersvorurteile im Recruiting sind kein isoliertes Problem. Sie gehören zu einer ganzen Reihe von Themen, die in Unternehmen oft aus Bauchgefühl statt aus System heraus behandelt werden – oder, wie aktuell vielerorts zu beobachten, in Zuständigkeitsfragen und Lähmung stecken bleiben, statt in Lösungen zu münden.

Genau dafür gibt es die Boxenstoppler-Gemeinschaft: einen Kreis von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen, die genau solche Themen nicht dem Zufall – oder der Politik – überlassen, sondern regelmäßig innehalten, hinschauen und mit klarem Kopf klug regeln. Nicht irgendwann. Sondern in Wochen, nicht Legislaturperioden.

Melden Sie sich, wenn Sie oder Ihr Unternehmen Teil der Boxenstopp-Gemeinschaft werden möchte.

Wer Lust hat, solche Denkfehler gemeinsam mit anderen aufzudecken, bevor sie zu teuren Vakanzen, verbrannten Talenten oder liegen gelassener Erfahrung werden, ist in der Boxenstoppler-Gemeinschaft genau richtig.

Dies und auch andere aktuelle Themen lösen Boxenstoppler hirnfreundlich. Wir schneiden keine alten Zöpfe ab, sondern verbinden mit Hirn und schaffen Lösungen, die allen Beteiligten nützen.

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Astrid Göschel M.A.

Strategische Denkpartnerin für Entscheider und Inhaberin von Mentaler Boxenstopp®. Als EU-Unternehmensbotschafterin für weibliches Unternehmertum und Ambassador des European Network of Female Entrepreneurship Ambassadors arbeitet sie dort, wo wirklich gedacht wird – und wo Führung neu definiert wird.

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by Astrid Göschel M.A.

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