Ambassador, European Network of Female Entrepreneurship
Developer of the Balanzielle Führung Model
Wer lieber fühlt (Erstreaktion) und dann denkt (Zweitreaktion) wird sich hier im Song verstanden fühlen:
Für wen genau?
Hören Sie in dieses Chanson. Wenn Sie mit dem Inhalt in Resonanz gehen können, dann ist das hier für Sie.
Hinweis: Dieser Song wurde mit Hilfe von KI vertont. Text und Konzept von Astrid Göschel
Hinweis: Dieses Bild ist KI-generiert
Führung weiterdenken heißt: Systeme weiterdenken
Die Anforderungen an Führung verändern sich grundlegend.
Organisationen werden komplexer. Transformation beschleunigt sich. Entscheidungssysteme werden datengetriebener. Auswahl- und Bewertungssysteme werden präziser, standardisierter und skalierbarer.
Wir haben gelernt, immer besser zu erkennen, was funktioniert.
Doch eine entscheidende Dimension bleibt häufig unterbelichtet:
Was funktioniert unter bestimmten Bedingungen nicht – und warum?
Genau dort setzt meine Arbeit an.
Machbarkeit hat eine Gegenseite
Moderne Systeme sind hervorragend darin, Machbarkeit zu erkennen, zu messen und zu skalieren.
Menschen werden in standardisierten Situationen beobachtet. Leistung wird vergleichbar gemacht. Verhalten wird bewertet. Potenzial wird sichtbar gemacht.
Doch Nicht-Machbarkeit wird häufig als individuelles Defizit interpretiert.
Wenn jemand unter bestimmten Bedingungen nicht performt, entsteht schnell die Schlussfolgerung:
„Diese Person kann es nicht.“
Das ist eine Verkürzung.
Denn:
Nicht-Machbarkeit ist nicht das Gegenteil von Kompetenz. Sie kann eine Information über die Bedingungen sein, unter denen Kompetenz nicht sichtbar werden kann.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:
Was funktioniert?
Sondern ebenso:
Unter welchen Bedingungen funktioniert es nicht?
Und was erfahren wir dadurch über das System selbst?
Die Schattenseite gehört zum System
Jedes System macht sichtbar, was es belohnt – und blendet damit zugleich aus, was es nicht sieht. Diese Doppelbewegung ist kein Zufall, sondern Struktur: Was standardisiert wird, verdrängt andere Formen von Kompetenz, ohne dass es auffällt.
Bilanzielle Führung denkt beide Seiten systematisch mit. Der Gedanke speist sich aus verschiedenen Denktraditionen – von Jungs Verständnis des Schattens als notwendigem Gegenpol des Sichtbaren bis zu Hegels Dialektik, die Widerspruch nicht als Störung, sondern als Motor der Entwicklung begreift. Die Schattenseite ist deshalb kein Störfaktor, der möglichst schnell beseitigt werden muss!
Sie ist Information.
Balanzielle Führung macht diese zweite Seite systematisch mitdenkbar.
Von der linearen Logik zur liegenden Acht.
Führung wird häufig linear gedacht:
Mensch → Leistung → Ergebnis
oder umgekehrt:
Ergebnis → Funktionalität → Mensch
Beide Perspektiven können sinnvoll sein.
Problematisch wird es dort, wo eine Perspektive absolut gesetzt wird.
Die liegende Acht ∞ steht deshalb für eine andere Logik:
Mensch ↔ Funktion ↔ Ergebnis
Nicht als Kompromiss.
Nicht als Mittelweg.
Sondern als die Fähigkeit, unterschiedliche Logiken gleichzeitig wahrzunehmen, ihre Spannungen auszuhalten und daraus eine weiterführende Perspektive zu entwickeln.
Hinweis: Bild ist KI-generiert
Drei Betriebssysteme von Führung
1. Funktionalität first
Ergebnis → Funktionalität → Mensch
Das System steht im Vordergrund.
Maschine, Prozess, Leistung und Ergebnis bestimmen die Logik. Der Mensch wird innerhalb dieser Logik betrachtet.
Diese Perspektive schafft Skalierbarkeit, Effizienz und klare Standards.
Ihre Grenze liegt dort, wo menschliche Realität nicht mehr in die Systemlogik passt.
2. Mensch first
Mensch → Bedingungen → Ergebnis
Hier steht die menschliche Realität im Vordergrund.
Bedingungen, Bedürfnisse, Ressourcen und individuelle Voraussetzungen werden stärker berücksichtigt.
Diese Perspektive schafft andere Qualitäten von Führung.
Ihre Grenze liegt dort, wo die Funktion des Systems aus dem Blick gerät.
3. Balanzielle Führung
Mensch ↔ Funktion ↔ Ergebnis
Balanzielle Führung ersetzt keine der beiden Perspektiven.
Sie verbindet sie.
Sie fragt:
Was braucht der Mensch?
Was braucht die Funktion?
Was braucht das Ergebnis?
Und:
Was entsteht, wenn diese Anforderungen miteinander in Spannung stehen?
Genau in dieser Spannung beginnt Führung auf einer anderen Ebene.
Besonders relevant wird diese Perspektive dort, wo Führungssysteme an Grenzen kommen.
Das betrifft auch die Frage von Frauen in Führung.
Frauen werden heute zunehmend darauf vorbereitet, Verantwortung zu übernehmen, Unternehmen zu führen und in höchsten Entscheidungsebenen anzukommen.
Doch der Zugang allein verändert noch kein Führungssystem.
Wenn Frauen in bestehende Strukturen eintreten, die eine bestimmte Form von Performance, Präsenz und Führung belohnen, entsteht ein strukturelles Problem:
Sie können erfolgreich sein – und gleichzeitig feststellen, dass die Art, wie Erfolg definiert und organisiert wird, nicht ihrer eigenen Art zu führen entspricht.
Dann sollte die Frage nicht lauten:
„Wie müssen Frauen sich verändern, damit sie in dieses System passen?“
Die weiterführende Frage sollte lauten:
„Wie müssen Führungssysteme weiterentwickelt werden, damit unterschiedliche Formen wirksamer Führung überhaupt sichtbar und möglich werden?“
Genau hier liegt eine zentrale Relevanz von Balanzielle Führung.
Kein Gegenmodell. Ein weiterführendes Modell.
Balanzielle Führung ist kein Gegenentwurf zu bestehenden Management- und Führungssystemen.
Sie negiert nicht deren Leistungen.
Sie nimmt ihre Erkenntnisse ernst – und untersucht zugleich ihre blinden Flecken.
Das bedeutet:
nicht entweder Mensch oder Ergebnis.
nicht entweder Funktionalität oder Individualität.
nicht entweder System oder persönliche Wirksamkeit.
Sondern die Fähigkeit, Gegensätze zunächst sichtbar zu machen, ihre Grenzen zu erkennen und daraus eine dritte Perspektive zu entwickeln.
Das ist die eigentliche Weiterentwicklung.
Ein Modell, das über Jahrzehnte entwickelt wurde.
Balanzielle Führung ist kein kurzfristig entwickeltes Framework und kein Trendmodell.
Der Ansatz ist aus einer über Jahrzehnte gewachsenen Forschungs-, Entwicklungs- und Denkarbeit entstanden.
Viele der Fragen, die heute unter Begriffen wie Transformation, New Leadership, Future Skills, Female Leadership oder komplexe Systeme diskutiert werden, berühren Themen, mit denen ich mich bereits lange zuvor auseinandergesetzt habe.
Heute geht es deshalb nicht mehr darum, eine Idee zu formulieren.
Die Entwicklungsarbeit liegt vor.
Jetzt geht es um die nächste Ebene:
wissenschaftliche Fundierung, praktische Pilotierung, Evaluation, institutionelle Verankerung und internationale Anschlussfähigkeit.
Jetzt geht es um die nächste Entwicklungsstufe.
Ich suche keine weitere Bühne, auf der erklärt werden muss, warum dieser Ansatz interessant ist. Im Gegenteil: Mich macht zunehmend nervös, wie unter Druck die Dauerbeschallung zunimmt, wie der Lautstärkeregler auf Anschlag steht – und wie die Hilflosigkeit, die entsteht, wenn der eigene blinde Fleck nicht erkannt werden will (Ignoranz), dazu führt, dass fähige, klar wahrnehmende Menschen als zu empfindlich aus einem Spielfeld gedrängt werden. Einem Spielfeld, auf dem am Ende niemand mehr spielen wollte – hätte er die Möglichkeit, kurz innezuhalten und ins Nachdenken zu kommen.
Ich suche strategische Partner, die erkennen, welche Relevanz ein solches Führungsmodell für Unternehmen, Institutionen und die nächste Generation europäischer Führung haben kann.
Gesucht sind Partner für:
wissenschaftliche Fundierung und Evaluation
strategische Pilotprojekte
institutionelle Kooperationen
internationale und europäische Netzwerke
Aufbau einer tragfähigen institutionellen Struktur
Finanzierung der nächsten Entwicklungsstufe
Dabei geht es nicht um Sponsoring einer Idee.
Es geht um die gemeinsame Standardisierung des von mir entwickelten Ansatzes – wissenschaftlich geprüft, praktisch pilotiert, evaluiert und institutionell anschlussfähig gemacht. Skalierung wird es geben. Aber eine andere als die, die wir von rein funktionalen Führungsansätzen kennen.
Partnerschaft auf Augenhöhe.
Ich arbeite dort, wo strategische Fragen nicht mit Standardlösungen beantwortet werden können.
Mit Unternehmen.
Mit Unternehmerinnen.
Mit Entscheidungsträgern.
Mit wissenschaftlichen Institutionen.
Mit europäischen Netzwerken.
Und mit Menschen, die bereit sind, Führung nicht nur effizienter, sondern grundlegend weiterzudenken.
Mein Anspruch ist dabei nicht, bestehende Systeme zu kritisieren.
Mein Anspruch ist höher:
Sie besser zu verstehen – einschließlich ihrer Grenzen – und daraus neue Möglichkeiten zu entwickeln.
Executive Advisory für eine neue Generation von Führung.
Als Executive Advisor for Leadership Transformation & Female Entrepreneurship verbinde ich unternehmerische Praxis, jahrzehntelange Entwicklungsarbeit und die Perspektive auf Führung als System.
Balanzielle Führung bildet dabei den eigenentwickelten Kern meines Ansatzes.
Es geht um Führung auf einer Ebene, auf der nicht mehr nur gefragt wird:
„Wie machen wir es besser?“
Sondern:
„Welche Logik bestimmt unser Handeln – und welche andere Logik müssen wir mitdenken, damit das System zukunftsfähig wird?“
Die zentrale Frage
Wir verfügen heute über immer leistungsfähigere Systeme, um Menschen, Leistung und Organisationen zu analysieren.
Die nächste Entwicklungsstufe liegt möglicherweise nicht darin, diese Systeme noch präziser zu machen.
Sondern darin, ihre Grenzen mit zu analysieren.
Denn:
Was ein System nicht sehen kann, weil es nicht zu seiner eigenen Logik gehört, wird nicht dadurch unwichtig, dass es nicht gemessen wird.
Balanzielle Führung setzt genau dort an.
Weiterdenken beginnt dort, wo die eigene Logik nicht mehr ausreicht.
Strategische Partnerschaft
Sie sehen eine mögliche Relevanz für Ihr Unternehmen, Ihre Institution oder Ihr europäisches Netzwerk?
Dann sprechen wir nicht über eine Bühne.
Wir sprechen über die nächste Entwicklungsstufe.
→ Strategisches Gespräch anfragen
ASTRID GÖSCHEL
Executive Advisor for Leadership Transformation & Female Entrepreneurship | Ambassador, European Network of Female Entrepreneurship
Astrid Göschel, entwickelte das Modell der balanziellen Führung und verbindet in ihrer Arbeit interdisziplinäres Denken aus Philosophie, Psychologie (C.G.Jung) und Sprachwissenschaft.
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by Astrid Göschel M.A.
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