Die teuerste Lüge im Business

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Dass deine stärksten Seiten deine Fehler sind

Die meisten Führungskräfte, die ich kenne, haben irgendwann dasselbe gelernt.

Zeig nicht zu viel. Reguliere den Zorn. Mach den Ehrgeiz kleiner, damit er nicht bedrohlich wirkt. Sei weniger, damit andere mehr sein können.

Und dann sitzen sie in einem Gespräch.

Manchmal in einem Coaching, manchmal einfach an einem stillen Samstagmorgen und fragen sich, warum sie sich so leer fühlen. Obwohl alles funktioniert. Obwohl die Zahlen stimmen. Obwohl sie bekommen haben, was sie wollten.

Erfolg, der auf Selbstbekämpfung gebaut ist, erschöpft. Immer. Irgendwann.

Was, wenn das Problem nicht die Energie ist?

Hochmut. Neid. Zorn. Ungeduld. Diese Worte tragen seit Jahrhunderten ein Urteil. Im Business haben sie andere Namen bekommen: schwierig, zu direkt, zu viel, zu intensiv. Das Ergebnis ist dasselbe.

Menschen lernen, ihre stärksten Impulse zu bekämpfen, statt sie zu lesen.

Dabei ist Zorn kein Kontrollverlust. Er ist ein präziser innerer Kompass, der anzeigt, wo etwas grundlegend falsch läuft. Neid ist keine Niedertracht. Er ist Sehnsucht, die noch keine Richtung hat. Und Hochmut? Hochmut und Würde sehen von außen täuschend ähnlich aus. Der Unterschied ist ein innerer.

Wer den Unterschied nicht kennt, bekämpft beides. Und verliert damit etwas, das keine KI ersetzen kann: den Kontakt zur eigenen Mitte.

Energie, die man versteht, arbeitet nicht gegen einen. Sie trägt.

Erfolg darf leicht sein“ ist keine Schwäche

Es gibt eine Verwechslung, die ich immer wieder beobachte. Die Verwechslung von Anstrengung mit Wert.

Wenn etwas leicht fällt, zweifeln viele daran, ob es wirklich zählt. Als ob Mühe die einzige Währung wäre, in der sich Ernsthaftigkeit beweisen lässt. Als ob Leichtigkeit bedeutet, es nicht wirklich zu wollen.

Das Gegenteil ist wahr. Leichtigkeit entsteht, wenn man weiß, wer man ist. Wenn die eigene Energie eine Richtung hat, statt gegen sich selbst zu arbeiten. Wenn man aufgehört hat, sich zu regulieren und angefangen hat, sich zu lesen.

Das braucht keine Selbstoptimierung. Es braucht Selbstkenntnis. Und den Mut, das, was man findet, nicht sofort wegzumachen.

Ein Buch, das nicht belehrt, sondern einlädt

Ich habe lange über dieses Thema nachgedacht. Nicht als Theorie. Sondern weil es eine Frage ist, die mich seit meiner Kindheit begleitet: Was hält den Menschen in seiner Mitte? Was bleibt, wenn alles wankt?

Sieben Sünden. Sieben Stärken. ist mein Versuch, dieser Frage näher zu kommen.

Sieben kurze Kapitel — eines für jede der Todsünden. Nicht um sie zu entschuldigen. Nicht um Moral umzuschreiben. Sondern weil hinter jedem dieser schweren Worte etwas wartet, das lange übersehen wurde.

Hinter dem Neid wartet Sehnsucht. Hinter dem Zorn Klarheit. Hinter der Trägheit Stille. Hinter der Wollust Hingabe. Hinter dem Hochmut Würde. Hinter der Völlerei Fülle. Hinter dem Geiz Treue.

Jedes Kapitel endet nicht mit einer Antwort — sondern mit einer Frage. Weil die richtige Frage manchmal mehr trägt als jede Antwort.

Astrid Göschel

Was das mit Führung zu tun hat

Wer führt, gibt immer auch etwas von sich. Den Ton. Die Richtung. Das, was als wichtig gilt und was nicht.

Wer aus der eigenen Mitte führt — mit Kenntnis der eigenen Energien, Klarheit über die eigenen Grenzen, Vertrauen in das, was einen wirklich bewegt — der führt anders. Nicht laut. Nicht performativ. Aber tragend.

Das ist keine weiche These. Es ist die Beobachtung von mehr als zwanzig Jahren Arbeit mit Menschen in Entscheidungssituationen, die zählen.

Erfolg, der trägt, entsteht nicht durch mehr Disziplin. Er entsteht, wenn man aufhört, die eigene Energie als Problem zu behandeln — und beginnt, sie als Ressource zu lesen.

Für alle, die aufgehört haben, sich zu bekämpfen

Sieben Sünden. Sieben Stärken. erscheint als philosophisches Spielbuch — kurz genug für eine Stunde, wirkend über Wochen. Mit sieben Fragen, die bleiben. Und dem Angebot, sich selbst neu zu lesen.

Nicht als Projekt. Sondern als Einladung.

Für Menschen, die sich lieber verstehen als bekämpfen. Für Führungskräfte, die wissen, dass die eigene Mitte das Wirksamste ist, was man in jede Begegnung mitbringen kann. Für alle, die bereit sind, hinzuschauen.

Astrid Göschel, geboren in Amberg, lebt und arbeitet in Hamburg. Sie ist Brückenbauerin, Autorin und strategische Denkpartnerin für Führungskräfte und Unternehmer, die Klarheit suchen, ohne sich dabei zu verlieren.
Ihr interdisziplinäres Studium der Allgemeinen Rhetorik, Linguistik, Romanistik und Germanistik an den Universitäten Tübingen und Lyon legte den Grund für eine Arbeit, die Sprache als Denkinstrument begreift. Seit über zwanzig Jahren begleitet sie Menschen in Entscheidungssituationen, die zählen.

2009 zeichnete die Europäische Kommission sie als EU-Unternehmensbotschafterin aus. Sie ist Entwicklerin des Mentalen Boxenstopp-Prinzips und Lehrbeauftragte.
Astrid Göschel ist überzeugt: Erfolg muss nicht erkämpft werden. Leichtigkeit ist keine Schwäche. Und die eigene Mitte ist das Wirksamste, was ein Mensch in jede Begegnung mitbringen kann.
„Sieben Sünden. Sieben Stärken.“ ist ihr persönlichstes Buch.

Schreiben Sie mir gerne, wenn Sie einen STOPP einlegen Manchmal braucht es nicht mehr Tempo, sondern einen Moment der Klarheit. Wenn Sie merken, dass eine Frage in Ihnen arbeitet, dann schreiben Sie mir.

Ich begleite Menschen, die bereit sind, ehrlich hinzuschauen.

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Astrid Göschel M.A.

Seit 20 Jahren unterstütze ich Unternehmen und Unternehmer*innen dabei, ihre Ziele auf direktem Weg und gemeinsam mit allen Beteiligten zu erreichen. Heute bin ich in der Lage, eine Komplett-Lösung anzubieten, mit der meine Kund*innen gemeinsam mit mir systematisch den Weg vom Start- zum Zielpunkt gehen – messbar, nachvollziehbar und stets erfolgreich.

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by Astrid Göschel M.A.

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